Das Lippmann+Rau-Musikarchiv.

Aktuelles

Die Tagung Populäre Musik und ihre Geschichte: Sammeln – Forschen – Publizieren bildet den Abschluss der von der Thüringer Staatskanzlei geförderten Phase der Erschließung des Archivs und der Digitalisierung ausgewählter Archivbestände.

 

Die Tagung findet am 27. und 28. Januar 2023 im Jazzkeller Eisenach (Palmental 1) statt.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme an den Vorträgen und Roundtables ist kostenfrei. Wir bitten vorab um eine kurze Anmeldung per Email (archiv[at]lippmann-rau-stiftung.de) oder Telefon (03691 732706).

 

Zu weiteren Informationen und dem [Tagungsprogramm].

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Die Deutsche Jazz-Föderation feierte am 10. September in der Dresdner "Tonne" ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass produzierte der MDR-Journalist Hartmut Reichstein einen Filmbeitrag. Die Recherchen für dieses Projekt führten ihn auch in das Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach, aus gutem Grund: Wir sind auch die Nachlassverwalter von Horst Lippmann, dem Gründer des ersten deutschen Jazzklubs und Mitinitiator des ersten deutschen Jazzfestivals in Frankfurt sowie eben der Deutschen Jazzföderation, dem Verband aller deutscher Jazzveranstalter und Jazzklubs. Schauen Sie sich den Beitrag an:

 

https://www.youtube.com/watch?v=zu4rGz5g5Ho

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Das Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach war am 26.8.2022 Thema einer "Langen-Nacht"-Sendung im Deutschlandfunkkultur! Hier können Sie die Sendung nachhören:

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lippmann-rau-archiv-eisenach-100.html

 

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Das Lippmann+Rau-Musikarchiv bewahrt das Erbe der Populären Musik in Deutschland. Es erschließt die Nachlässe international erfolgreicher Konzertagenturen wie Lippmann+Rau, bedeutender Sammler wie Theo Zwicky oder Günter Boas und einflussreicher Autoren wie Karlheinz Drechsel und Siegfried Schmidt-Joos für interessierte Bürger. Die wichtige erinnerungspolitische Arbeit des Lippmann+Rau-Musikarchivs wird ermöglicht durch das Land Thüringen und die Spenden zahlreicher Fans.

Von April 2022 bis Januar 2023 fördert die Thüringer Staatskanzlei ein Digitalisierungs- und Erschließungsprojekt im Lippmann+Rau-Musikarchiv. Bis zum Ende diesen Zeitraums werden wichtige Medien-Unikate (Tonbänder, Acetat-Platten) digital gesichert und so vor dem Verfall bewahrt sowie für die interessierte Öffentlichkeit überhaupt erst nutzbar gemacht.

Ebenso sollen erste Nachlässe und Sammlungen, wie die von Horst Lippmann, Fritz Rau und Günter Boas, als Findbücher erschlossen werden, welche dann über nationale wie internationale Plattformen (DDB, Europeana, Archivportal-D) recherchierbar sind.

Außerdem ist für diesen Zeitraum auch eine zeitlich begrenzte Besucherbetreuung wieder möglich. Interessierte Bürger und Forscher können sich per Mail oder Telefon an das Lippmann+Rau-Musikarchiv wenden:

archiv@lippmann-rau-stiftung.de, 03691 732706.

Die spannende Arbeit an diesem Projekt übernehmen im geförderten Zeitraum Richard Limbert und Simon Bretschneider. Sie werden vom Archivleiter Reinhard Lorenz, Dr. Christoph Meixner (Thüringer Landesmusikarchiv Weimar) und Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Hochschule für Musik, Weimar) kompetent und anregend unterstützt. Die Digitalisierung wird außerdem von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB, Dr. Andreas Christoph und Nina Maria Reichel) fachlich begleitet.

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Simon Bretschneider und Richard Limbert vor dem Lippmann+Rau-Archiv  (Foto: Daniel Eckenfelder)
Simon Bretschneider und Richard Limbert vor dem Lippmann+Rau-Archiv (Foto: Daniel Eckenfelder)

Richard Limbert ist Musikwissenschaftler und Herausgeber des Key West Magazins. Er forscht und publiziert zu den Themen Folk, Blues und Country aus den USA. Seine Masterarbeit schrieb er über „das Banjo im deutschsprachigen Raum“. Auch ist er als Musiker und Songwriter unterwegs.

 

https://richardlimbert.bandcamp.com/

https://keywestmagazin.com/

 


Simon Bretschneider (Dr. phil.) ist Musikwissenschaftler und Autor. Er forscht zu den Themen Kulturpolitik, Populäre Musik in der DDR und Bedeutung von Sammler-Netzwerken bei der Entstehung von Musikdiskursen. Außerdem betreut er ein kleines aber feines Citizen-Science-Archiv zu Dresdner Tanzmusikern in der DDR.

 

https://populäre-musik-im-osten.de/

https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/20178